Geboren in Bitburg, einer mitteldeutschen Kleinstadt, begann Achim Weinzen im zarten Alter von 3 Jahren selbständig zu den ersten, damals noch Vinyl Platten- von Heintje zu singen und schmetterte bald darauf vor dem Publikum des halben kleinen Dorfes ein beachtenswertes Repertoire des Kinderstars. Selbstredend, dass vom ersten Tag der Einschulung an, der Schulchor zum Lieblingsfach des 6 jährigen wurde.

Mit 5 Jahren hatte sein Vater ihn mit der Idee ein Instrument zu lernen infiziert. Die privaten Umstände führten damals zum Akkordeon, was natürlich auch eine frühe Gehörbildung mit sich brachte. Nach diversen kleinen Auftritten im privaten Rahmen und der mehrjährigen Mitgliedschaft in einem luxemburgischen Akkordeon-Orchester wurde allerdings nach einigen Jahren und verschiedenen Exkursionen in die Welt der Holz - und Blechblasinstrumente der Drang nach dem eigentlichen Instrument, der Gitarre gekoppelt mit Gesang und eigener Songschreibe übermächtig. Die ersten Songs zwischen Liedermacher, Pop und Rock, stark beeinflusst von den Helden von Woodstock und der 68`er Szene, zurückreichend bis zu den Beatles, Stones, Hendrix & Co entstanden mit 15 Jahren.

Da sich die Sache mit einem ernstzunehmenden Podium im provinziellen Raum als recht schwierig entpuppte, musste die ersten Jahre die elterliche Garage als Proberaum herhalten, in der mit einem Kumpel von nebenan der alten gebrauchten Gitarre ohrenzerfetzende Klänge entlockt wurden. Beim Umzug in die kleine Kreisstadt sollten dann die langersehnten Band Wünsche endlich Formen annehmen. Mit der Band Crystal Ball entstand mit intensivem Proben innerhalb eines halben Jahres ein Konzert mit 16 griffigen Songs, das die damals angesagteste Musikkneipe am Platz bis zum Bersten füllte. Daran anschliessend folgten mit der mittlerweile Deutschsprachigen Formation MERLIX zahlreiche Rock Pop Contests, der Gewinn einer Studio CD Aufnahme, zahlreiche Gastauftritte bei verschiedenen Sessions, Acoustic Events, Opener bei Konzerten von Bap, Zucchero, Jule Neigel, Peter Maffay, Brings u.v.m. Bei der folgenden ersten Solo CD. Das zweite Ich war der Name war Programm, klang dieses Werk, durchwebt von zahlreichen verschiedensten Einflüssen, doch völlig anders als das bisher in der Band Dargebotene.

Diese war auch ausschlaggebend für weitreichende Auftritte unter der Begleitung der verschiedensten Formationen variabler Größen und Instrumentierungen und ganz puristisch oft nur mit der Gitarre bewaffnet, das eigentliche Steckenpferd des rastlosen Musikers. Zwischendurch erfolgten verschiedene Auftragsschreiben für regionale und überregionale Projekte wie „Menschenkinder, Optimisten, Kinderkrebshilfe bis hin zu privaten Events.
Zu allen Schandtaten bereit bewirkte das Zusammentreffen mit Eno Music eine interessante Symbiose von Pop- Hip-Hop und Rap-Elementen, der eine CD mit Namen Weinzen kommt folgte.

Nach weiteren Ausflügen, in die auch Auftritte mit größeren klassischen Orchestern sowohl im Bandrahmen als auch solo gehörten - nach dem Motto "alles mal ausprobieren" - kanalisierten sich die zahlreichen Einflüsse letztendlich doch in der eher minimalistischen Interpretationsweise mit Gitarre und Stimme. Im Jahr 2011 an Weihnachten ergab das Treffen mit einem Musikerfreund aus alten Tagen die Idee zu einem Projekt das in den nächsten Jahren von sich reden machen sollte: Mey im Mai ist eine Hommage an den beliebten deutschen Ausnahmebarden Reinhard Mey, mit seinen bekanntesten Liederm in einem ca. dreistündigen Programm, wobei dann auch die Liebe zum "minimalistischen Gitarre und Gesang Darbieten" wieder entfacht wurde.

Zur Zeit entsteht eine neue CD, gespickt mit Liedermacher und poppigen Klängen, die gewissermaßen ein Geschenk an sich selbst darstellt und textlich gewohnt authentisch auf den Punkt kommt, daher auch der passende Name "Touché", was Berührung in verschiedenster Form ausdrückt.